Ganztag & Rythmisierung

Offener Anfang

Der offener Anfang ist dem Unterricht vorgeschaltet (7:20 – 7:40 Uhr). Die Klassenräume im Jahrgangsbereich sind geöffnet, Lehrkräfte sind als Aufsicht da. Gespräche, Vorbereitungen und „Ankommen“ sind angesagt.
Unkonzentriertheit ist oft Folge von „Rastlosigkeit“ auch von SuS im Tagesgeschehen. Ausgehend von der Annahme unterschiedlicher sozialer Umfelder sowie differierender „Reifegrade“ der SuS ist ein entspanntes „Ankommen“ wichtig, um Aufnahmefähigkeit und Wohlbefinden zu steigern. Schule wird als „Lebensort“ angenommen. Die Klassenlehrer sind als Bezugspersonen da und können in Gesprächen und beim Zuhören den Bedürfnissen einzelner SuS gerecht werden.

60-Minuten-Stundenmodell

Wir arbeiten in der Sekundarstufe I mit 60‘ - Stunden, um ein Gleichmaß und Ruhe in die unterrichtliche Arbeit im Wochenverlauf zu bringen. Lernintensität und Wiederkehr der Fächer an unterschiedlichen Tagen werden so möglich, wo die Festlegungen der Stundentafel sonst einen Wechsel von Doppel- und Einzelstunden mit sich brächten.

  • Erschließungsprozesse intensivieren – Für intensive Erarbeitungs- prozesse bleibt Ihren Kindern bei einer Zeitstunde genügend Raum. „Praktische Fächer“ wie Sport, Kunst und AWT (= Arbeit/Wirtschaft/ Technik, in Klasse 5 Werken mit Holz und Textiles Gestalten) sind im Tagesverlauf mit längeren Unterrichtszeiten verankert.
  • Verknüpfung von Lernintensität und Regelmäßigkeit – Für den Sprachlernprozess in Englisch, ab Klasse 6 Französisch/Spanisch ist neben der Sprachpraxis die Regelmäßigkeit wichtig. Deshalb sind wöchentlich von Klasse 5-10 drei Stundeneinheiten verankert.
  • Klare Strukturierung eigenständiger Arbeit – im Morgenband liegen an vier Tagen 45-Minutenstunden AÜ, Arbeiten und Üben, die so gegliedert sind, dass sich jedes Kind von Fachlehrern unterstützt eigenen Erschließungs- und Arbeitsherausforderungen stellen kann. Einer ersten Phase individuellen Nachdenkens und Erarbeitens folgt eine zweite Phase, in der Gelegenheit zur Klärung und Überprüfung untereinander in der Tischgruppenarbeit folgt.