Feldpostbriefe

Nachricht 03. November 2016
feldpost_erster_weltbrief
Andreas Thum - Eigener Scan

In Bearbeitung einer Vertiefungsaufgabe in der laufenden Einheit „Erster Weltkrieg“ im GL-Unterricht der 9a bei Frau Röhrkaste zeigt Jan-Ole Hahn, wie gut er sich in die Thematik eingerabeitet hat.

"In dem folgenden Text nehme ich Stellung zu der Aussage, dass „es nicht darum gehe mit Hilfe von Feldpostbriefen etwas zu beweisen“.

Es liegen drei Auszüge aus Feldpostbriefen vor, die zu Beginn des ersten Weltkrieges geschrieben wurden. Solche Briefe geben sehr persönliche Eindrücke von einzelnen Menschen wieder. Man bekommt einen Einblick in ihre Gefühle, aber die Briefe können nichts Genaues über den Krieg oder den Kriegsverlauf berichten. Briefe sind immer nur subjektive Quellen, die zwar persönliche Eindrücke schildern aber immer nur eine Momentaufnahme des Krieges sein können. Oft werden auch keine Tatsachen erzählt, sondern nur Gefühle. Dennoch werden Briefe als Quellen benutzen, weil sie die Lage der Menschen beschreiben und so nachvollziehen lassen, wie es den Schreibern ergangen ist. Um auf die Aussage vom Beginn zurückzukommen, lässt sich sagen, dass Feldpostbriefe zwar nichts beweisen, aber dennoch interessante Einblicke in die Gefühle und die Situationen der Kriegsteilnehmer geben."

Jan-Ole Hahn, 9a