#COVID-19-Kompakt

Alle Informationen zu den Regelungen im Zusammenhang mit COVID für das Schuljahr 2020/21

Was geschieht, wenn in der Schule jemand positiv auf das Coronavirus getestet worden ist? | 06.10.2020

Grundsätzlich muss man wissen, dass alle maßgeblichen Entscheidungen und Anordnungen bei Corona-Infektionen vom Gesundheitsamt und nicht von der Schule getroffen werden. Allerdings sind die Gesundheitsämter derzeit stark überlastet und auch für die Schulleitung nicht sofort erreichbar, sodass Entscheidungen in der Situation nach bestem Wissen und Gewissen getroffen werden müssen. Maßgeblich für unser Handeln sind die Maßgaben der Region Hannover, die Sie hier nachlesen können:

Es werden grundsätzlich drei Gruppen unterschieden:

  1. selbst positiv getestete Menschen,
  2. K1-Personen, die einen Abstand von 1,5 Metern mehr als 15 Minuten ohne Mund-Nasen-Schutz zu einem Infizierten unterschritten hat,
  3. K2-Personen, die Kontakt zu K1-Personen, aber nicht selbst Kontakt zu positiv Getesteten hatten.

Die Einschätzung, ob jemand zur K1- oder zur K2-Gruppe gehört, obliegt ausschließlich dem Gesundheitsamt. K2-Personen, etwa Geschwisterkinder, dürfen nicht durch die Schule vom Schulbesuch ausgeschlossen werden. Selbstverständlich können aber Eltern im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung entscheiden, dass auch ein Geschwisterkind nicht in die Schule gehen soll, wenn in der Klasse von Bruder oder Schwester ein Corona-Fall aufgetreten ist.

Kontaktpersonen (K1) zu positiv Getesteten erhalten eine Benachrichtigung vom Gesundheitsamt und müssen sich auf verbindliche Anordnung in eine 14-tägige häusliche Isolation bzw. Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt veranlasst außerdem ggf. Tests auf das Coronavirus.

Offizieller Leitfaden für den Schulbesuch bei Krankheitssymptomen | 14.09.2020

Zur Klärung der Frage, ob Schülerinnen und Schüler mit Schnupfen und ähnlichen Krankheitssymptomen in die Schule gehen dürfen, hat das Niedersächsisches Kultusministerium einen Leitfaden zur Orientierung herausgegeben.

  1. Bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) kann die Schule besucht werden. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie).
  2. Bei Infekten mit einem ausgeprägtem Krankheitswert (z. B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) muss die Genesung abgewartet werden. Nach 48 Stunden Symptomfreiheit kann die Schule ohne weitere Auflagen (d. h. ohne ärztliches Attest, ohne Testung) wieder besucht werden, wenn kein wissentlicher Kontakt zu einer bestätigten Covid-19 Erkrankung bekannt ist.
  3. Bei schwererer Symptomatik, zum Beispiel mit
  • Fieber ab 38,5°C oder
  • akutem, unerwartet aufgetretenem Infekt (insb. der Atemwege) mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder
  • anhaltendem starken Husten, der nicht durch Vorerkrankung erklärbar ist,

sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die Ärztin oder der Arzt wird dann entscheiden, ob ggf. auch eine Testung auf SARSCoV-2 durchgeführt werden soll und welche Aspekte für die Wiederzulassung zum Schulbesuch zu beachten sind.

Weitergehende Informationen finden sich auf der Website des Niedersächsischen Kultusministeriums unter:

Sie haben noch mehr als drei Fragezeichen dazu? Dann gibt es hier Antworten für die allgemein bildenden Schulen

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Regelung: Eingang und Ausgang

Pausenbereich-Regelung | Neue Zuteilung für Jg. 08 und Jg. 09