Qualifizieren in der Sekundarstufe II

Neue Lernwege in der Oberstufe

Nach mehrjähriger Planungzeit freuen wir uns, dass mit diesem Schuljahr die gymnasiale Oberstufe an unserer Schule Einzug gehalten hat und sich für unsere Schüler neue Lernwege ermöglichen.

Uns ist wichtig, dass wir unsere Schüler in der Oberstufe auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife bzw. zum schulischen Teil der Fachhochschulreife durch individuelle Berufs- und Studienberatung begleiten und durch einen anspruchsvollen Unterricht in stabilen Kursen auf den für sie individuell erreichbaren Abschluss bestmöglich vorzubereiten. Dabei nehmen wir unsere Verantwortung für die Selbstverantwortung unserer Schüler ernst und unterstützen alternative Lernformen wie selbstreguliertes Lernen.
Dabei haben wir als Evangelische IGS besonders auch diejenigen im Blick, die nicht primär gymnasial-empfohlen zu uns gekommen sind. Um den Übergang in die Sek II gut vorzubereiten, bieten wir schon in der äußeren Fachleistungsdifferenzierung der Jahrgänge 9 und 10 spezielle Forderkurse (Eplus) an, die auf die Arbeitsweise in der Oberstufe stärker vorbereiten.

Neue Lernwege zu bestreiten bedeutet für unsere Oberstufe auch ein erweitertes Angebot von Fächern. Wir freuen uns besonders, dass wir auch in den Jahrgängen 11-13 das Fach Philosophie anbieten können. Daneben können Fächer wie Pädagogik, Darstellendes Spiel und Informatik als Prüfungskurse im Abitur angewählt werden. Wenn diese Fächer in der Sek I zudem als Wahlkurse ab Jg. 9 belegt wurden, kann in der Oberstufe später auch ein Kurs auf erhöhtem Niveau angewählt werden.

Zukünftig soll ab Jg. 12 das gesellschaftswissenschaftliche Profil in zwei unterschiedlichen Ausprägungen angeboten werden: als Profil B1 mit dem Schwerpunkt „Erziehung & Soziales“, das dann neben dem Pflichtfach Geschichte auch Fächer wie Religion (e.A.) Pädagogik (e.A.) bietet, sowie ein gesellschaftswissenschaftliches Profil B2 mit dem Schwerpunkt „Politik-Wirtschaft“, das neben dem Pflichtfach Geschichte das Kombifach Politik-Wirtschaft auf e.A. in den Mittelpunkt rückt und bspw. durch Informatik sinnvoll ergänzt werden kann.

Neben engagierten Kollegen, der Arbeit an der pädagogischen Qualität des Oberstufen-Unterrichts und eines innovativen Fächer- bzw. Profilangebots stärken wir die Vernetzung mit außerschulischen Lernpartnern (Universität Hannover, Diakonie, FSJ Kultur und Politik etc.) um durch regionale Lernallianzen, Projektunterricht und Praktika auch langfristig Ausbildung bzw. Studium und Schule miteinander zu vernetzen.

Neue Lernwege zu beschreiten bedeutet für uns auch, dass wir uns als lernende Organisation verstehen und gemeinsam Verantwortung für das Erreichen unserer Ziele ergreifen.
In der engagierten Zusammenarbeit von Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern innerhalb der Planungsgruppe und der großen Zustimmung durch die Gremien des Schulvorstandes, der Lehrkräftekonferenz sowie des Schulelternrates sehen wir uns in unserem Ansatz bestätigt. 

Neue Lernwege in der Oberstufe