Schulleben

Schule miteinander (er)leben

Die Schülerschaft unserer Schule spiegelt wider, was das Zusammenleben in unserer Gesellschaft ausmacht: Hier arbeiten und leben Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft, verschiedener religiöser Überzeugungen sowie unterschiedlicher Lebenslagen. Ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben in dieser Verschiedenheit bedarf der kontinuierlichen Vergewisserung über geteilte Überzeugungen, gemeinsame Werte sowie übereinstimmend der Haltungen und Sichtweisen.

Die Gestaltung des Schullebens wie der künftigen Gesellschaft ist in besonderer Weise darauf angewiesen, solche gemeinsamen Überzeugungen offen immer wieder neu zu befragen, Orientierungspunkte auszuhandeln und sich so der für alle verbindlichen Grundlagen zu vergewissern, die wir in unserem innerschulischen Miteinander wie der pädagogischen Arbeit teilen.

Der Prozess des Aushandelns von Einstellungen und der Aneignung von Haltungen – etwa in der Einschätzung des Einflusses Sozialer Medien und der Digitalisierung der Arbeits- wie Lebenswelt, religiöser Einstellungen sowie Umweltfragen – hat Einfluss auf die Entwicklung eigener Positionen und kann darin den Zusammenhalt aller innerhalb der Schule stärken. Der Dialog, die Verständigung bildet den Rahmen, innerhalb dessen sich unsere Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten entwickeln können, die verantwortungsvoll und bewusst am schulischen und später gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Da Wissensvermittlung an vielen Orten stattfindet – alle Kinder und Jugendlichen werden in der Familie, neben der Schule in ihrem Freundeskreis und in ihren sozialen Netzwerken geprägt werden, daneben auch in freiwillig besuchten Angeboten der Jugendarbeit, von Sportvereinen, politischen Jugendorganisationen in der Stadt und kulturellen Projekten geprägt – ist uns eine Vernetzung im Kirchenkreis und in der Stadt wichtig.

Nur so können wir die stetige Entwicklung unseres schulischen Lebens in Zeiten gesellschaftlich permanenten Wandels so gestalten, dass unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch wir als Kollegium Prozesse gestalten, die helfen und stärken, um in der Welt wachsend ihren eigenen Ort zu finden.