In der vergangenen Woche unternahm die Klasse 5e im NW-Unterricht bei Frau Metzing eine aufregende Reise in die Antarktis – zumindest virtuell. Im Rahmen der Themenreihe „Leben im Wechsel der Jahreszeiten“ erforschten die Schülerinnen und Schüler, wie Pinguine perfekt an ihren extremen Lebensraum angepasst sind. Gleichzeitig diskutierten sie, wie der Klimawandel diesen sensiblen Lebensraum bedroht, welche Tierarten besonders gefährdet sind und welche Folgen dies für das globale Ökosystem hat.
Ein absoluter Höhepunkt war die Teilnahme am Projekt „Globales Klassenzimmer – Live in die Antarktis“. Punkt 12 Uhr schaltete sich die Klasse – parallel mit anderen Klassen aus ganz Deutschland – live auf die Expeditionssegelyacht „Malizia Explorer“, oft gesteuert vom bekannten Segler und Klimabotschafter Boris Herrmann. Checker Tobi moderierte das Gespräch und interviewte Herrmann sowie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer.
Sie berichteten hautnah von der Antarktis, den Pinguinen und den spannenden Forschungsmethoden der Expedition. So bekamen die Schüler*innen exklusive Einblicke in die Realität der Polarregionen – weit über das, was Bücher vermitteln können.
Die Live-Schaltung bot die perfekte Verbindung von Theorie und Praxis: Die Klasse konnte ihr Wissen direkt mit echten Beobachtungen und Experteneinschätzungen verknüpfen. Besonders beeindruckend war das Engagement der Kinder: Sie entwickelten eigene Ideen für den Klimaschutz, darunter mehr Fahrrad fahren, Solaranlagen und E-Autos nutzen, Müll vermeiden und trennen, Plastik reduzieren, Tiere und Pflanzen schützen sowie verantwortungsvoll mit der Natur umgehen.
Das durchweg positive Feedback zeigte deutlich, wie nachhaltig und motivierend das Projekt war. Es machte den Klimaschutz zu einem greifbaren, globalen und zugleich lokalen Thema – und inspirierte die Schüler*innen, selbst aktiv zu werden.