Am 27. Januar 2026 fand der diesjährige Galaabend der Facharbeiten statt. In feierlichem Rahmen präsentierten sechs Schüler*innen ihre Facharbeiten einem interessierten Publikum aus Mitschüler*innen der Jahrgänge 10 bis 13, Lehrkräften/Tutor*innen und Eltern. Die Veranstaltung würdigte nicht nur die intensive wissenschaftliche Arbeit der Jugendlichen, sondern bot ihnen zugleich eine Bühne, ihre Ergebnisse anschaulich und selbstbewusst vorzustellen. Auch weitere Facharbeiten wurden im Markt der Möglichkeiten ausgestellt und boten Inspiration für kommende wissenschaftliche Arbeiten.
Die präsentierten Facharbeiten machten eindrucksvoll deutlich, wie vielfältig die Themen und Perspektiven waren, mit denen sich die Schüler*innen auseinandergesetzt hatten. Dabei stand insbesondere das selbstständige, wissenschaftliche Arbeiten im Mittelpunkt – eine Kompetenz, die im schulischen Kontext immer mehr an Bedeutung gewinnt. Daliya-Daylin Tas betonte, dass wissenschaftliches Arbeiten die Chance biete, „ganz eigene Gedanken in die Welt zu setzen, die vorher keinen Raum gefunden haben“. Auch Finnja Rutsatz hob den Erkenntnisgewinn hervor, den die Auseinandersetzung mit historischen Themen für die Gegenwart leisten kann.
Es wurde sich an diesem Abend intensiv mit Themen Depression im Kontext Franz Kafkas Werk Verwandlung, Tod und Trauer und dem Umgang damit in Kinderbüchern, Insektenmehl als Proteinquelle, Konsum von Blaulicht sowie dem Halo Effect im Roman The Ugly Duckling auseinandergesetzt.
Der Galaabend selbst wurde von den Teilnehmenden als wertvolle Erfahrung wahrgenommen. Milena Nowak beschrieb ihn als Möglichkeit, „diese harte Arbeit vor einem ebenso neugierigen Publikum vorzustellen“. Michelle Lehmann unterstrich die Bedeutung selbstständigen Arbeitens in der Schule und verwies darauf, dass die Facharbeit ihr geholfen habe, „strukturiert zu denken und sich kritisch mit einem Thema auseinanderzusetzen“. Maximilian Müller ergänzte, wie wichtig es sei, Jugendlichen nicht nur wissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln, sondern ihnen auch „eine Bühne zu geben, um diese Arbeit vorzustellen“.
Abgerundet wurde der Abend durch ein vielseitiges Catering, die Unterstützung unseres versierten Tontechnikteams, einer tollen Schüler*innenband und der Erkenntnis, dass Präsentationskompetenz eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft ist. Henri Idel fasste dies treffend zusammen: „Durch Veranstaltungen wie den Galaabend lernt man, Ergebnisse verständlich darzustellen und vor anderen zu präsentieren. Das stärkt das Selbstbewusstsein und ist eine wichtige Fähigkeit für Studium und Berufsleben.“
Der Galaabend der Facharbeiten zeigte eindrucksvoll, wie unsere Schule Raum für vertieftes Lernen, eigenständiges Denken und persönliche Entwicklung schaffen kann. Prämiert wurden die Arbeiten vom Rotary Club Garbsen - Wunstorf, der bereits seit der Gründung der Ev. IGS ein wichtiger Kooperationspartner unserer Schule ist und die Schüler*innen in unterschiedlicher Form regelmäßig unterstützt. Danke dafür!
Es war ein inspirierender Abend! – Katharina Napp