Am 9. April fand an unserer Schule eine wichtige Fortbildung für das Kollegium statt. Insgesamt 16 Kolleginnen und Kollegen nahmen an einer ganztägigen Schulung zum Thema „Radikalisierung“ teil, die von Expert*innen des Verfassungsschutzes durchgeführt wurde.
Im Mittelpunkt der Fortbildung standen verschiedene Formen von Radikalisierung, darunter Rechtsextremismus, Linksextremismus und religiöse Radikalisierung. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit den Fragen auseinander, wie Radikalisierung entsteht, welche Erscheinungsformen es gibt und – besonders wichtig für den schulischen Alltag – wie Anzeichen von Radikalisierung frühzeitig erkannt werden können.
Warum ist dieses Thema für Lehrkräfte unerlässlich? Schulen sind ein zentraler Ort der Persönlichkeitsentwicklung und des gesellschaftlichen Miteinanders. Lehrkräfte tragen eine besondere Verantwortung, junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch in ihrer sozialen und politischen Entwicklung zu begleiten. In einer zunehmend komplexen und polarisierten Gesellschaft ist es unerlässlich, dass Lehrkräfte sensibilisiert sind und wissen, wie sie mit möglichen Anzeichen von Radikalisierung umgehen können. Nur so können sie präventiv handeln, Schüler*innen schützen und zu einem respektvollen und demokratischen Miteinander beitragen.
Die Fortbildung bot nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch Raum für Austausch und Reflexion. Die Kolleg*innen zeigten großes Interesse und Engagement, um die Schule weiterhin als sicheren und weltoffenen Lernort zu gestalten.
Wir danken den Referent*innen des Verfassungsschutzes für die praxisnahen Einblicke und allen Teilnehmenden für ihre Offenheit und Bereitschaft, sich diesem wichtigen Thema zu widmen.