Nach unserem Besuch bei Hannover 96 haben wir uns an einem Haupttreffpunkt in Hannover getroffen: der Kröpcke-Uhr.
Zuerst haben wir uns nach dem Café Betreiber Wilhelm Kröpcke benannten Kröpcke Uhr getroffen und haben ein paar Grunddaten für die Fußgängerzone geklärt und danach ging unsere Tour richtig los. Das 1852 erbaute Opernhaus Hannover war die erste Station unserer Besichtigung; es zählt zu den bedeutendsten kulturellen Bauwerken der Stadt. Als Nächstes besuchten wir die Georgstraße, eine der Hauptverkehrsadern Hannovers und ein zentraler Knotenpunkt für Handel und Fußgängerverkehr. Im Jahr 1933, während der Zeit des Nationalsozialismus, erlebte die Stadt einschneidende Ereignisse, darunter die Zerstörung von Symbolen und Bauwerken im Stadtzentrum – etwa im Bereich rund um die Aegidienkirche. Diese historische Kirche, die dritte Station unserer Tour, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und dient heute als Mahnmal, das an die Folgen des Krieges erinnert. Wichtig ist dabei auch, dass hier jedes Jahr an den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima gedacht wird. Denn Hannover hat eine Partnerschaft mit Hiroshima.
Die vierte Station war der Ballhof, ein ursprünglich um 1600 angelegter Ort, an dem sich einst der Adel versammelte, um Spiele und sportliche Wettkämpfe zu verfolgen. Heute dient das Areal als Freizeitfläche, wenngleich der ursprüngliche Brunnen, der dort einst stand, nicht mehr in Betrieb ist.
Im Anschluss besuchten wir die Marktkirche. Der Bau begann im Jahr 1460; sie ist eine der wichtigsten ev.-luth. Kirchen in der historischen Altstadt Hannovers. Die als St.-Georgii-und-Jacobi-Kirche bekannte Kirche war ursprünglich größer geplant, als sie heute ist. Die ersten Entwürfe sahen eine Höhe von 120 Metern vor, doch aufgrund von Geld- und Arbeitskräftemangel wurde sie schließlich mit einer Höhe von rund 90 Metern errichtet. An diesem Ort erfuhren wir auch mehr über die Kreuze, die man in den Straßen der Altstadt findet und die im Mittelalter der Orientierung dienten. Sie markierten wichtige Standorte, und wer auf ein solches Kreuz stieg, konnte von dort aus vier der bedeutendsten Bauwerke Hannovers sehen. Diese Kreuze waren im gesamten Stadtgebiet verteilt, um die Orientierung zu erleichtern.
In einer kirchenpädagogischen Führung konnten sich alle die Marktkirche selber erschließen. Hannover ist eine tolle und interessante Stadt, die viel zu bieten hat! (Leonardo Sebastian)
Der Schüleraustausch wurde durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstifung und die Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers gefördert. Vielen Dank!